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	<title>Texter-Tipps</title>
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	<description>Was Sie schon immer über Text wissen wollten...</description>
	<pubDate>Mon, 16 Apr 2012 10:41:02 +0000</pubDate>
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		<title>Texter-Tipps: Online-PR. Pressemitteilungen schreiben, die überzeugen</title>
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		<pubDate>Mon, 16 Apr 2012 10:41:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stephan Rau</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Textertipps]]></category>

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		<description><![CDATA[
Pressearbeit gehört zu den Grundpfeilern erfolgreicher Marketingstrategien. Egal ob Global Player oder Einzelunternehmer: Es lohnt sich immer, Pressemitteilungen zu schreiben. Sie bringen sich dadurch ins Gespräch, erhöhen die Bekanntheit Ihres Unternehmens und informieren elegant über Ihre Leistungen. 
Im Internetzeitalter gibt es unzählige Presseportale, auf denen Sie Ihre Meldungen kostenlos einpflegen können. Vergessen Sie nicht ein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!--[if gte mso 9]><xml>  <w:WordDocument>   <w:View>Normal</w:View>   <w:Zoom>0</w:Zoom>   <w:HyphenationZone>21</w:HyphenationZone>   <w:Compatibility>    <w:BreakWrappedTables/>    <w:SnapToGridInCell/>    <w:ApplyBreakingRules/>    <w:WrapTextWithPunct/>    <w:UseAsianBreakRules/>    <w:UseFELayout/>   </w:Compatibility>   <w:BrowserLevel>MicrosoftInternetExplorer4</w:BrowserLevel>  </w:WordDocument> </xml><![endif]--><!--[if gte mso 10]></p>
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<p class="MsoNormal" style="line-height: 14pt"><span style="font-size: 10pt; font-family: Verdana">Pressearbeit gehört zu den Grundpfeilern erfolgreicher Marketingstrategien. Egal ob Global Player oder Einzelunternehmer: Es lohnt sich immer, Pressemitteilungen zu schreiben. Sie bringen sich dadurch ins Gespräch, erhöhen die Bekanntheit Ihres Unternehmens und informieren elegant über Ihre Leistungen. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="line-height: 14pt"><span style="font-size: 10pt; font-family: Verdana">Im Internetzeitalter gibt es unzählige Presseportale, auf denen Sie Ihre Meldungen kostenlos einpflegen können. Vergessen Sie nicht ein Foto oder zumindest Ihr Firmenlogo. Das erzeugt mehr Aufmerksamkeit und erhöht die Chance, veröffentlicht zu werden. Außerdem gehören ein Ansprechpartner und Ihre Kontaktdaten unbedingt unter die Meldung. Wichtige PR-Portale sind zum Beispiel openpr (das wohl bekannteste, benutzerfreundlich, gutes Layout), online-artikel.de (PageRank 7, aber mäßiges Layout), news4press.com (für die Schweiz) oder pressemeldungen.at (für Österreich). </span></p>
<p class="MsoNormal" style="line-height: 14pt"><span style="font-size: 10pt; font-family: Verdana">Online-PR hat einen großen Vorteil: Auch wenn Ihr Text keinen Redakteur hinter dem Ofen hervorlockt, erscheint er im Internet. Durch die Verlinkung im Feld für Ihren Pressekontakt bringen Sie Besucher auf Ihre Website, verbessern nebenbei Ihren PageRank und können mit einem Klick die Meldung in sozialen Netzwerken oder als RSS-Feed verbreiten. Doch Vorsicht: Gute Presseportale achten auf Textqualität und journalistische Etikette. Was das bedeutet, verraten Ihnen diese Tipps. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="line-height: 14pt"><strong><span style="font-size: 10pt; font-family: Verdana">Tipp Nr. 1: Der Anlass - für Aufhänger ohne Hänger </span></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="line-height: 14pt"><span style="font-size: 10pt; font-family: Verdana">Medienarbeit verlangt Planung. Bevor sie losstürmen, sollten Sie die „Four whats“ beantworten: <em>Welche</em> <em>Informationen</em> sollen über <em>welche</em> <em>Medien welche</em> <em>Zielgruppe</em> ansprechen, um <em>welches Ziel</em> zu erreichen? Der Anlass ist entscheidend. Die Fachpresse könnte Bilanzen und Betriebszahlen interessieren. Spannend sind mitunter Patente, Erfolge, Auszeichnungen, Mitarbeiterbefragungen oder neue Produkte. Aufhänger können auch Gesetzesänderungen sein, die Sie und Ihre Branche betreffen oder ganz schlicht der Jahresablauf: Feiertage, der Beginn der Urlaubszeit, historische Daten. Wichtig ist der originelle, passende Einfall. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="line-height: 14pt"><strong><span style="font-size: 10pt; font-family: Verdana">Tipp Nr. 2: Das Ende ist Ihr Anfang. Die berühmten W-Fragen </span></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="line-height: 14pt"><span style="font-size: 10pt; font-family: Verdana">Da Journalisten wenig Zeit haben (und andere Leser auch), packen Sie die wesentlichen Infos nicht ans Ende, sondern an den Anfang. Die Headline entscheidet: Bietet sie spannende News, eine Kontroverse, ein Thema, das wirklich interessiert? Dann folgt der Einstieg, der in wenigen Sätzen die wesentlichen Fakten umreißt. Hier helfen Ihnen die berühmten W-Fragen: Wer? Was? Wann? Wo? Wie? Warum? Woher? An die Beantwortung dieser Fragen müssen Sie sich nicht sklavisch halten. Aber allein, indem Sie sich den Fragen zuwenden, fassen Sie automatisch Wesentliches zusammen. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="line-height: 14pt"><strong><span style="font-size: 10pt; font-family: Verdana">Tipp Nr. 3: Werben Sie nicht, sonst wehrt man sich</span></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="line-height: 14pt"><span style="font-size: 10pt; font-family: Verdana">Ein Pressetext ist ein Pressetext ist ein Pressetext. Kein Direct-Mailing. Für PR-Texte gelten ganz andere Textregeln als für klassische Werbetexte. Wenn Sie direkt hinausposaunen, wie toll, großartig und überhaupt Ihr Unternehmen ist, werden Redakteure die Nase rümpfen, seriöse PR-Portale die Meldung nicht aufnehmen und Leser sofort weiterklicken. Keine Werbung, dass bedeutet auch: Vermeiden Sie eine inflationäre Nennung Ihres Firmennamens. Ein gepflegtes Understatement ist genau der richtige Weg. Auch direkte Aufforderungen („Kaufen Sie jetzt!“) oder unzählige Links zu Ihrer Website sind im Text unerwünscht. Der Link folgt in den Kontaktdaten am Schluss der Meldung.<span>  </span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="line-height: 14pt"><strong><span style="font-size: 10pt; font-family: Verdana">Tipp Nr. 4: Nicht zu hoch, nicht zu laut – so treffen Sie den richtigen Ton</span></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="line-height: 14pt"><span style="font-size: 10pt; font-family: Verdana">Also noch mal: Eine Pressemitteilung ist eine Nachricht und keine Direkt-Werbung. So muss auch der Ton der Meldung sein: neutral und sachlich. Dazu ein Trick: Denken Sie beim Schreiben an die Stimme eines Tagesschau-Sprechers. Dann schreiben Sie automatisch im News-Duktus. Neutralität bedeutet auch: Wörter wie „wir“ und „ich“ sind in Ihrer Meldung unerwünscht. Sie schreiben immer in der dritten Form, auch wenn Sie Einzelunternehmer sind und es nur um Sie geht. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="line-height: 14pt"><strong><span style="font-size: 10pt; font-family: Verdana">Tipp Nr. 5: Meinungen sind tabu. Oder was meinen Sie? Über Zitate</span></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="line-height: 14pt"><span style="font-size: 10pt; font-family: Verdana">Ihre Meinung hat in einer Pressemeldung erstmal nichts zu suchen. Das widerspricht dem oben erwähnten Gebot der Sachlichkeit. Doch hier können Sie tricksen: Sie können Ihre Meinung in einem direkten oder indirekten Zitat zum Ausdruck bringen („Diese Taschentücher putzen die Nase wirklich sauber“, so XY, Vorstand des… Oder: Dass diese Taschentücher die Nase wirklich sauber machen, meint XY.) Zitate haben einen wichtigen Nebeneffekt: Sie machen Ihren Text lebendiger und verhindern, dass er vor lauter Sachlichkeit verstaubt. Hier können Sie auch mal locker werden oder sogar einen Scherz einfließen lassen. Auch Lob und Anerkennung sind im Zitat erlaubt. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="line-height: 14pt"><strong><span style="font-size: 10pt; font-family: Verdana">Tipp Nr. 6: Wahrheit ist Pflicht. Schreiben Sie nur, was wirklich stimmt</span></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="line-height: 14pt"><span style="font-size: 10pt; font-family: Verdana">Scheint banal zu sein, ist es aber nicht: Schreiben Sie die Wahrheit und nichts als die Wahrheit. Auch Übertreibungen gehören nicht in einen Pressetext. Wenn Sie mit Zahlen arbeiten (was gut kommt, weil sie die Seriosität untermauern), dann müssen diese auch stimmen und belegbar sein. Dabei können Ihnen zum Beispiel Studien helfen, die Marktforschungsinstitute in Auftrag gegeben haben. Es lohnt, hier Newsletter zu abonnieren, die Sie mit Zahlen aus Ihrer Branche versorgen. So können Sie schnell mal einen Aufhänger für eine Mitteilung finden.<span>   </span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="line-height: 14pt"><strong><span style="font-size: 10pt; font-family: Verdana">Tipp Nr. 7: Fleißig, fleißig, fleißig… Nutzen Sie das Bienen-Prinzip</span></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="line-height: 14pt"><span style="font-size: 10pt; font-family: Verdana">„<em>Ein</em> Artikel im Tageblatt und die Bude ist voll!“ Stimmt nicht. Pressearbeit braucht vor allem: Geduld und Kontinuität. Wie die Bienen sollten Sie einfach fleißig sein. Lassen Sie deshalb den Kopf nicht hängen, wenn Sie eine Meldung rausschicken und keine Reaktion bekommen. Steter Tropfen höhlt den Stein. Schicken Sie in regelmäßigen Abständen immer wieder Meldungen raus. So nisten Sie sich langsam aber sicher im Hinterkopf von Redakteuren ein. Außerdem entsteht so auf Presseportalen ein richtiges News-Archiv Ihres Unternehmens. Und bei Google findet sich sowieso alles wieder. Kontinuierliche Pressearbeit lohnt sich also. Garantiert!</span></p>
<p class="MsoNormal" style="line-height: 14pt"><strong>Stephan Rau arbeitet als freier Werbetexter</strong>, Textcoach und Sprecher in  Hamburg und Berlin. Er studierte Germanistik, Romanistik, Linguistik und  Sprachphilosophie in Berlin, Freiburg und Barcelona. In PR-Agenturen  und Marketingabteilungen ließ er sich zum Werbetexter und  Textspezialisten ausbilden. Er ist zertifizierter KfW-Textcoach und  Vorstandsmitglied im Texterverband Deutschland – dem Fachverband freier  Werbetexter. Mehr Infos: <a href="http://www.stephanrau.de/" title="Stephan Rau - Sprecher &amp; Texter">www.stephanrau.de.</a></p>
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		<title>Texter Tipps: Social Media. Von Twittergewittern – oder wie Sie online Wetter machen</title>
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		<pubDate>Wed, 04 Jan 2012 15:26:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stephan Rau</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Textertipps]]></category>

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		<description><![CDATA[
Twittern, bloggen, posten – was man früher schlichtweg „schreiben“ nannte, trägt heute die exotischsten Namen. Schreiben im Web ist eine Sache für sich. Da wird über Facebook, LinkedIn oder Xing aus dem Nähkästen geplaudert, werden tiefschürfende Lebensweisheiten verbreitet oder via Twitter wahre Buchstabengewitter abgefeuert. 
Die Vorteile der neuen Medien liegen auf der Hand: Sie sind [...]]]></description>
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<p class="MsoNormal" style="line-height: 14pt"><span style="font-size: 10pt; font-family: Verdana"><strong>Twittern, bloggen, posten – was man früher schlichtweg „schreiben“ nannte, trägt heute die exotischsten Namen. Schreiben im Web ist eine Sache für sich. Da wird über Facebook, LinkedIn oder Xing aus dem Nähkästen geplaudert, werden tiefschürfende Lebensweisheiten verbreitet oder via Twitter wahre Buchstabengewitter abgefeuert. </strong></span></p>
<p class="MsoNormal" style="line-height: 14pt"><span style="font-size: 10pt; font-family: Verdana">Die Vorteile der neuen Medien liegen auf der Hand: Sie sind einfach zu bedienen, sie streuen weit – und eine einzige Nachricht lässt sich per Copy &amp; Paste in Windeseile über mehrere Kanäle verbreiten.<br />
</span></p>
<p class="MsoNormal" style="line-height: 14pt"><span style="font-size: 10pt; font-family: Verdana">Doch im Netz Marketingwetter zu machen, ist eine Kunst für sich. Der rasche Mausklick verführt dazu, im Eifer des Gefechts Nachrichten zu senden, die Reue nach sich ziehen können. Das Netz hat das Gedächtnis eines Elefanten: Was einmal online ist, lässt sich kaum wieder löschen. Worauf es beim geschäftlichen Umgang mit Social Media ankommt, was Sie tun oder besser lassen sollten, verraten Ihnen diese Tipps. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="line-height: 14pt"><strong><span style="font-size: 10pt; font-family: Verdana">Tipp Nr. 1: Jedem Tierchen sein Pläsierchen. Wählen Sie weise</span></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="line-height: 14pt"><span style="font-size: 10pt; font-family: Verdana">Die Liste der sozialen Netzwerke ist lang. Informieren Sie sich gut darüber, welches Netzwerk wie funktioniert. Bei manchen sind die Grenzen zwischen beruflich und privat fließend. Facebook war ein privates Netzwerk. Mittlerweile hat fast jedes Unternehmen eine eigene Facebook-Seite. Arbeits- und Geschäftskollegen verschicken ihre Freundschaftsanfragen. Entwickeln Sie ein Gespür für die Tonalität des Mediums. Als Faustregel gilt: Bleiben Sie seriös und glaubhaft und seien Sie gleichzeitig locker. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="line-height: 14pt"><strong><span style="font-size: 10pt; font-family: Verdana">Tipp Nr. 2: Hamlet oder Hampelmann? Monologe langweilen</span></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="line-height: 14pt"><span style="font-size: 10pt; font-family: Verdana">„Sein oder nicht sein“ – Shakespeares berühmter Hamlet-Monolog begeistert Theaterbesucher seit Jahrhunderten. Doch sollte man sich als Blogger oder Facebooknutzer besser nicht für den Dänischen Prinzen halten. Der Schlüssel zum Social Media-Erfolg, gerade wenn es um die geschäftliche Nutzung geht: Dialog statt Monolog. Geben Sie anderen Usern die Chance, zu Ihren Posts Stellung zu beziehen. Stellen Sie Fragen. Öffnen Sie das Gespräch. Sie werden sehen: Soziale Netzwerke machen erst dann richtig Spaß, wenn Sie im Dialog sind und Feedback bekommen. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="line-height: 14pt"><strong><span style="font-size: 10pt; font-family: Verdana">Tipp Nr. 3: Ehrlich, authentisch, unaufdringlich. Zeigen Sie sich</span></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="line-height: 14pt"><span style="font-size: 10pt; font-family: Verdana">Soziale Netzwerke leben davon, dass Sie etwas von sich preisgeben. Persönlichkeit ist Trumpf. Die Kunst besteht darin, die richtige Mischung zu finden aus Authentizität, Offenheit und Unaufdringlichkeit. Denn keinen interessiert alles von Ihnen. Andererseits können Sie mit persönlichen Statements Anknüpfungspunkte schaffen. Finger weg von Politik, Religion oder dramatischen psychischen Befindlichkeiten. Für den Webtalk-Knigge eignen sich Klassiker des Smalltalk wie Kulturelles oder das gute alte Wetter. Übrigens: Zu Online-Etiketten gehört auch, dass Sie nicht über andere lästern. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="line-height: 14pt"><strong><span style="font-size: 10pt; font-family: Verdana">Tipp Nr. 4: Reagieren Sie schnell, bleiben Sie cool</span></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="line-height: 14pt"><span style="font-size: 10pt; font-family: Verdana">Das Web lebt von Geschwindigkeit. Nachrichten verbreiten sich in Nanosekunden und sind ebenso schnell wieder out. Wenn Sie posten, bloggen oder twittern, sollten Sie also in Reichweite eines Internetzuganges sein, um schnell reagieren zu können. Denn nichts ist kontraprodutiver für Ihren Anlass, als dass alle sich in endlosen Kommentarketten auslassen und Sie es gar nicht mitbekommen. Seien Sie offen dafür, auch Negatives zu hören und reagieren Sie darauf – schnell, souverän und lösungsorientiert. So können Sie aus Kritikern mithin sogar Freunde machen. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="line-height: 14pt"><strong><span style="font-size: 10pt; font-family: Verdana">Tipp Nr. 5: Marktschreier bitte draußen bleiben. Platte Werbung ist tabu</span></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="line-height: 14pt"><span style="font-size: 10pt; font-family: Verdana">Einfach eine Rabattaktion ins Netz stellen – das war´s. Pustekuchen! Soziale Netzwerke sind „sozial“. Sie funktionieren nicht wie klassische Werbemedien, in denen der Sender sendet und der Empfänger kauft. Werben was das Zeug hält geht hier nicht. „Geduld“ heißt die Schlüsseltugend. Hören Sie Kunden, Geschäftspartnern oder Interessenten zu, gehen Sie auf Einwände ein, schaffen Sie immer wieder neue Gesprächsanlässe. Und vor allem: Bieten Sie echten Mehrwert. Das können Tipps aus Ihrer Branche sein, interessante Links, lustige Gimmicks oder wertvolle Informationen. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="line-height: 14pt"><strong><span style="font-size: 10pt; font-family: Verdana">Tipp Nr. 6: Und täglich grüßt das Werbetier. Langer Atem siegt</span></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="line-height: 14pt"><span style="font-size: 10pt; font-family: Verdana">Social Media ist die Marathondisziplin unter den Marketingmaßnahmen. Das bedeutet nicht, dass Sie nur noch vorm Rechner sitzen müssen. Ein paar interessante Zeilen reichen. Aber die dann regelmäßig. So gewinnen Sie loyale Fans und Follower und nisten sich im Langzeitgedächtnis des Marktes ein. Wenn dann Ihre Produkte oder Ihre Dientstleistungen plötzlich gebraucht werden, tauchen Sie garantiert auf dem Schirm auf. Für größere Unternehmen bedeutet das: Es lohnt, darüber nachzudenken, einen Social-Media-Betreuer zu beschäftigen. Das kann auch ein erfahrener Externer sein, der das Netz in Ihrem Namen immer wieder mit News füttert.<span>     </span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="line-height: 14pt"><strong><span style="font-size: 10pt; font-family: Verdana">Tipp Nr. 7: Nur weil es in ist, müssen Sie nicht unbedingt drin sein</span></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="line-height: 14pt"><span style="font-size: 10pt; font-family: Verdana">Social Media bringt völlig neue Instrumente ins große Orchester der Marketingaktionen – zweifellos. Da bieten sich viele Chancen. Die Beschäftigung mit dem Thema ist wichtig. Doch nur weil alle es jetzt gerade tun, müssen Sie es nicht unbedingt. Wägen Sie Zeit und Nutzen ab, schauen Sie, ob Ihre Branche sich für Soziale Netzwerke und Blogs eignet – und vergessen Sie bei aller virtuellen Realität nicht die „echte Welt“: Ein gemütliches Kundengespräch bei einem guten Cappuccino kann manchmal viel mehr bewirken als kryptische Twittergewitter.<span> </span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="line-height: 14pt">Stephan Rau arbeitet als freier Werbetexter, Textcoach und Sprecher in Hamburg und Berlin. Er studierte Germanistik, Romanistik, Linguistik und Sprachphilosophie in Berlin, Freiburg und Barcelona. In PR-Agenturen und Marketingabteilungen ließ er sich zum Werbetexter und Textspezialisten ausbilden. Er ist zertifizierter KfW-Textcoach und Vorstandsmitglied im Texterverband Deutschland – dem Fachverband freier Werbetexter. Mehr Infos: <a href="http://www.stephanrau.de" title="Stephan Rau - Sprecher &amp; Texter">www.stephanrau.de.</a></p>
<p class="MsoNormal" style="line-height: 14pt">&nbsp;</p>
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		<title>Textertipps: Namensfindung. Was macht Marken- und Produktnamen unverwechselbar?</title>
		<link>http://stephanrau.com/2011/04/15/textertipps-namensfindung-was-macht-marken-und-produktnamen-unverwechselbar/</link>
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		<pubDate>Fri, 15 Apr 2011 11:47:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stephan Rau</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Textertipps]]></category>

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		<description><![CDATA[
Ganz klar: Der Name einer Marke ist ihr Fundament. Ist das Fundament solide gesetzt, kann ein Wolkenkratzer darauf gebaut werden. Ist es uneben und unsicher, wird das Gebäude es auch sein. Markennamen prägen unser Leben. Sie werden sogar zu Synonymen für Gegenstände: Wir sagen „Würdest du mir ein Tempo reichen?“, wenn wir ein Papiertaschentuch meinen. [...]]]></description>
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<p class="MsoNormal" style="line-height: 14pt"><strong><span style="font-size: 10pt; font-family: Verdana">Ganz klar: Der Name einer Marke ist ihr Fundament. Ist das Fundament solide gesetzt, kann ein Wolkenkratzer darauf gebaut werden. Ist es uneben und unsicher, wird das Gebäude es auch sein. Markennamen prägen unser Leben. Sie werden sogar zu Synonymen für Gegenstände: Wir sagen „Würdest du mir ein Tempo reichen?“, wenn wir ein Papiertaschentuch meinen. Hat es eine Marke geschafft, ihren Namen derart im Hirn des Verbrauchers zu verankern, ist ihr Wert fasst unbezahlbar. </span></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="line-height: 14pt"><span style="font-size: 10pt; font-family: Verdana">Die gute Nachricht: Letztlich sind die Optionen, die Sie bei der Namenswahl haben, sehr begrenzt. Abgesehen von Familien- und Eigennamen können Sie entweder einen Kunstnamen bilden, einen lexikalischen Begriff verwenden oder Abkürzungen und Zahlen nutzen. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="line-height: 14pt"><span style="font-size: 10pt; font-family: Verdana">So weit so gut. Doch was macht einen attraktiven Produkt- oder Markennamen aus? Worauf muss ein Start-up achten, wenn es um Naming und Namenssuche geht? Funktionieren Abkürzungen und Zahlen? Und welche Fehler sollten Sie unbedingt vermeiden? Was Sie über Namensfindung wissen müssen, verraten Ihnen diese Tipps. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="line-height: 14pt"><strong><span style="font-size: 10pt; font-family: Verdana" lang="EN-GB">Tipp Nr.1: Check it out, baby! </span></strong><strong><span style="font-size: 10pt; font-family: Verdana">Schreiben Sie eine Checkliste fürs Naming</span></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="line-height: 14pt"><span style="font-size: 10pt; font-family: Verdana">Bevor Sie wild drauflos brainstormen, sollten Sie sich einige strategische Fragen stellen: Gibt es eine genaue Definition, welche Produkte und Dienstleistungen unter den Namen fallen? Welche Zielgruppe wollen Sie mit dem Namen ansprechen? Wie und wo wird der Name überwiegend kommuniziert (Wenn Sie ein Bier benennen wollen, sollten Sie zum Beispiel daran denken, dass der Name auch bei voller Diskolautstärke und im alkoholisierten Zustand kommuniziert werden muss)? Soll der Name als Wortmarke schützbar sein? Und in welchen Ländern wird er genutzt? Machen Sie sich eine Liste und beantworten Sie diese Fragen. So ergeben sich erste Richtungs-Koordinaten.<span>   </span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="line-height: 14pt"><strong><span style="font-size: 10pt; font-family: Verdana">Tipp Nr.2: Heureka, ich hab´s … leider nicht! Das Warten auf den Geistesblitz</span></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="line-height: 14pt"><span style="font-size: 10pt; font-family: Verdana">Sorry: Der überraschende Geistesblitz bleibt meistens aus. Kreativität braucht Vorarbeit. So auch bei der Namensfindung. Recherchieren Sie vorab alle möglichen Wortwelten. Dann bilden Sie ein Kreativ-Team – möglichst mit Menschen, die unterschiedlich denken und an Aufgaben herangehen. Und los geht´s: Sammeln Sie wild alle möglichen Ideen und Assoziationen. Spielen Sie mit Bildern, Farben, Buchstaben. Bilden Sie Anagramme oder setzen Sie Wortteile zusammen. Lassen Sie Ihre Marke als Tier auferstehen, als Superheld, Comicfigur oder Automarke. Denken Sie in alle Richtungen. Ganz wichtig: Urteile bleiben draußen. Die Spreu vom Weizen trennen Sie erst hinterher. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="line-height: 14pt"><strong><span style="font-size: 10pt; font-family: Verdana">Tipp Nr.3: Was muss Ihr Name haben? Die ERFOLGS-Formel</span></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="line-height: 14pt"><span style="font-size: 10pt; font-family: Verdana">Okay, wie trennen Sie nun die Spreu vom Weizen? Sie finden in der Literatur einige Formeln, die Ihnen als erste Faustregeln helfen, um die Qualität eines Namens zu bewerten. Eine davon ist die ERFOLGS-Formel. E steht demnach für einfach, R für relevant, F für freundlich, O für originell, L für leicht einprägsam, G für glaubwürdig und S für die Summe all dieser Qualitäten. Sicherlich: Diese Begriffe sind zum Teil sehr subjektiv. Wer kann schon sagen, was wirklich originell ist? Dennoch: Verwenden Sie diese Formel als erstes Metermaß, das Sie an Ihren Namen anlegen können. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="line-height: 14pt"><strong><span style="font-size: 10pt; font-family: Verdana">Tipp Nr.4: Beschreibung adé! Nutzen Sie Namen, die sich monopolisieren lassen</span></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="line-height: 14pt"><span style="font-size: 10pt; font-family: Verdana">Eigentlich liegt es ja nahe, für Ihre Marke einen Namen zu finden, der sie beschreibt. Sie eröffnen ein Fitness-Studio und nennen es „Fitness Company“. Das Problem: Das Markenrecht verbietet es, allgemeine, beschreibende Begriffe zu monopolisieren. Darum kann jede Fitness-Klitsche an der Ecke mit „Ihre Fitness Company“ werben. Und schon ist die Alleinstellung (ein starker Markenname) futsch. Darum lohnt es sich, nach neuen Wortschöpfungen zu suchen. Zum einen sind sie noch nicht mit Bedeutung aufgeladen und können frei kommuniziert werden. Zum anderen steigt die Chance, mit einem neuen Begriff ein Namensmonopol zu schaffen, dass Ihnen niemand mehr wegnehmen kann. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="line-height: 14pt"><strong><span style="font-size: 10pt; font-family: Verdana">Tipp Nr.5: N.e.i.n. – Warum Sie Abkürzungen vermeiden sollten</span></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="line-height: 14pt"><span style="font-size: 10pt; font-family: Verdana">Ja, BMW ist ein gutes Gegenbeispiel. Vielleicht weiß noch nicht einmal jeder, dass diese Abkürzung für „Bayrische Motorenwerke“ steht. Aber alle kennen BMW. Dennoch: Die Zeiten, in denen Sie einfach lange Wortkombinationen zu Abkürzungsschnipseln zusammenziehen konnten, sind vorbei. Denn so ziemlich jede Kombination gibt es hundertfach im Internet. Testen Sie´s doch mal: Kombinieren Sie drei beliebige Groß-Buchstaben und geben Sie diese bei Google ein. Wetten, dass Sie Firmen, Produkte, Prozesse, Systeme, Vereine oder was auch immer finden, die genau so heißen? </span></p>
<p class="MsoNormal" style="line-height: 14pt"><strong><span style="font-size: 10pt; font-family: Verdana">Tipp Nr.6: Würden Sie einen 1302 kaufen? Warum Zahlen sich nicht auszahlen</span></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="line-height: 14pt"><span style="font-size: 10pt; font-family: Verdana">Bis ins Jahr 2002 war der gute alte „VW KÄFER“ das meistverkaufte Auto der Welt. Doch den Namen „Käfer“ bekam er nicht vom Hersteller. Offiziell trug der Käfer Namen wie „Typ 1 VW 1200 Standard“, später dann 1300, 1302 usw. Zum Glück hatte der Volksmund ein anderes Bedürfnis als der Hersteller. Er wollte einen sprechenden Namen für dieses knuddlige Auto – und taufte ihn kurzerhand „Käfer“. Erst 1967 nutzte VW die Kreativität des Volkes in einer Anzeigenkampagne. Später kam mit dem „New Beetle“ dann die offiziell getaufte Neuauflage. Merke: Zahlen sind nie so schön wie griffige, treffende Namen. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="line-height: 14pt"><strong><span style="font-size: 10pt; font-family: Verdana">Tipp Nr.7.„Äh … können Sie das noch mal buchstabieren?“ Ihr Name im Test</span></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="line-height: 14pt"><span style="font-size: 10pt; font-family: Verdana">Der Name klingt gut, Kreative, Gesellschafter und Ihre Familie sind gleichermaßen begeistert. Schön und gut. Doch wie wirkt Ihr Name in einer geschäftlichen Alltagssituation? Können Sie ihn gut kommunizieren? Machen Sie den Telefontest: Bitten Sie Geschäftspartner oder Freunde, die den Namen noch nicht kennen, Sie anzurufen. Melden Sie sich mit dem Namen und lassen Sie sich Feedback geben, was der Telefonpartner verstanden hat. Sie werden sehen: Ganz schnell wirkt hier das „Prinzip Stille-Post“…</span></p>
<p class="MsoNormal" style="line-height: 14pt"><strong><span style="font-size: 10pt; font-family: Verdana">Tipp Nr:8: Drum prüfe, wer sich ewig bindet… Kollisionsrecherche</span></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="line-height: 14pt"><span style="font-size: 10pt; font-family: Verdana">Jetzt sind Sie sich wirklich sicher: Dieser Name soll es sein! Doch wenn Sie Pech haben, werden Sie schnell feststellen, dass vor Ihnen schon andere diese brillante Idee hatten. Jetzt beginnt die Recherche. Als erstes googeln Sie ganz einfach Ihren Fund. Taucht Ihre Namensidee noch in keiner Trefferliste auf, heißt das fast schon „Bingo!“. Auch eine Anfrage beim Deutschen Patent- und Markenamt kann weiterhelfen: <a href="http://register.dpma.de/DPMAregister/marke/einsteiger">http://register.dpma.de/DPMAregister/marke/einsteiger</a>. Doch natürlich ist eine umfassende Recherche weit komplexer. Es muss auf phonetische Ähnlichkeiten, auf Ähnlichkeiten bestehender Wortmarken, Bildmarken usw. geachtet werden. Das sollte ein Experte übernehmen, der sich wirklich auskennt und Sie juristisch absichern kann. </span></p>
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		<title>Texter-Tipps: Websitetexte. Auch online originell sein</title>
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		<pubDate>Wed, 03 Nov 2010 11:31:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stephan Rau</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Textertipps]]></category>

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		<description><![CDATA[

Das Internet boomt: Allein in diesem Jahr ersteigerten 27 Millionen Deutsche via Web Produkte, orderten 1 Millionen Flachbildschirme, buchten 13 Millionen Sommer-Reisen. Kein Wunder also, dass Online-Werbung im vergangenen Jahr trotz Wirtschaftkrise neue Rekorde feierte (www.bitkom.org). Aber was macht Internetseiten erfolgreich? Natürlich ein überzeugender Inhalt. Und eine ansprechende Form: Knackiges Design, frische Fotos, reibungslose Programmierung, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!--[if gte mso 9]><xml>  <w:WordDocument>   <w:View>Normal</w:View>   <w:Zoom>0</w:Zoom>   <w:HyphenationZone>21</w:HyphenationZone>   <w:PunctuationKerning/>   <w:ValidateAgainstSchemas/>   <w:SaveIfXMLInvalid>false</w:SaveIfXMLInvalid>   <w:IgnoreMixedContent>false</w:IgnoreMixedContent>   <w:AlwaysShowPlaceholderText>false</w:AlwaysShowPlaceholderText>   <w:Compatibility>    <w:BreakWrappedTables/>    <w:SnapToGridInCell/>    <w:WrapTextWithPunct/>    <w:UseAsianBreakRules/>    <w:DontGrowAutofit/>   </w:Compatibility>   <w:BrowserLevel>MicrosoftInternetExplorer4</w:BrowserLevel>  </w:WordDocument> </xml><![endif]--><!--[if gte mso 9]><xml>  <w:LatentStyles DefLockedState="false" LatentStyleCount="156">  </w:LatentStyles> </xml><![endif]--><!--[if gte mso 10]></p>
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<p class="MsoNormal" style="line-height: 14pt"><strong><span style="font-size: 14pt; font-family: Verdana"></span></strong></p>
<p><strong><span style="font-size: 10pt; font-family: Verdana">Das Internet boomt: Allein in diesem Jahr ersteigerten 27 Millionen Deutsche via Web Produkte, orderten 1 Millionen Flachbildschirme, buchten 13 Millionen Sommer-Reisen. Kein Wunder also, dass Online-Werbung im vergangenen Jahr trotz Wirtschaftkrise neue Rekorde feierte (<a href="http://www.bitkom.org/">www.bitkom.org</a>). Aber was macht Internetseiten erfolgreich? Natürlich ein überzeugender Inhalt. Und eine ansprechende Form: Knackiges Design, frische Fotos, reibungslose Programmierung, eine einfache Anwendung und – gute Texte. Doch was heißt das: Guter Text im Netz?</span></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="line-height: 14pt"><span style="font-size: 10pt; font-family: Verdana">Keine Frage: Online ist anders als offline. Lesen am Bildschirm strengt an. Wir lesen am Monitor ungefähr ein Drittel langsamer als in Büchern oder Broschüren. Und: Wir lesen anders. Wir scannen auf relevante Infos, wandern von Headlines zu Bildunterschriften, springen zwischen Text-Schnipseln hin und her – und klicken weiter. Im Schnitt alle 7 Sekunden pro Seite. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="line-height: 14pt"><span style="font-size: 10pt; font-family: Verdana">Dabei sind Texte enorm wichtig für Ihre Website. Denn Google und Co suchen nicht nach Flash-Animationen, sondern nach Texten. Und um Ihre Seite zu finden, nutzen potentielle Kunden Wörter. Ihre Seite mit relevantem Text zu füllen, ist also ein wesentlicher Baustein für den Erfolg Ihrer Internet-Präsenz. Worauf Sie bei Online-Texten achten sollten, verraten Ihnen diese Tipps. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="line-height: 14pt"><strong><span style="font-size: 10pt; font-family: Verdana">Tipp Nr.1: </span></strong><strong><span style="font-size: 10pt; font-family: Verdana">Links vor rechts. Verkehrsregeln im Netz</span></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="line-height: 14pt"><span style="font-size: 10pt; font-family: Verdana">Richtig: Bevor Sie sich in den Online-Verkehr stürzen, sollten Sie die Regeln kennen. Dann wissen Sie, wie Sie Informationen sinnvoll verteilen. Merke: links vor rechts, oben vor unten. Das ergeben so genannte Eye-Tracking-Tests. Sie prüfen den Blickverlauf des Auges. Das wichtigste sollte also links oben stehen, dann rechts davon der Text mit Priorität zwei usw. Was in den Scroll-Bereich fällt, hat 90% weniger Konakt-Wahrscheinlichkeit. Natürlich ändern Fotos, grafische Elemente, Headlines etc. den Blickverlauf. Als Faustregeln sollte man diese Koordinaten allerdings immer im Hinterkopf behalten. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="line-height: 14pt"><strong><span style="font-size: 10pt; font-family: Verdana">Tipp Nr.2: </span></strong><strong><span style="font-size: 10pt; font-family: Verdana">Geschnitten oder am Stück? Die optimale Text-Länge</span></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="line-height: 14pt"><span style="font-size: 10pt; font-family: Verdana">Sie kennen das: Sie klicken eine Seite auf und eine endlose Buchstaben-Wüste starrt Sie an. Panisch zucken Sie mit dem Finger über die Maus und fliehen. Bloß weg hier! Heißt das, Sie dürfen auf Ihrer Website nur Schlagwörter verabreichen? Nein. Die Kunst des Online-Textens besteht in der richtigen Dosierung: Eine Headline, ein kurzer Absatz (3-7 Zeilen), Zwischen-Überschriften. Brechen Sie den Text hin und wieder durch Bulletpoints auf, setzen Sie Fotos ein, nutzen Sie grafische Elemente. Ganz wichtig: Locken Sie den Leser in die Tiefe Ihrer Seite. Klick für Klick. Texte fürs Netz also nicht am Stück servieren – sondern geschnitten. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="line-height: 14pt"><strong><span style="font-size: 10pt; font-family: Verdana" lang="EN-GB">Tipp Nr.3: </span></strong><strong><span style="font-size: 10pt; font-family: Verdana" lang="EN-GB">Please me, tease me. </span></strong><strong><span style="font-size: 10pt; font-family: Verdana">Mit Teaser-Texten zum Lesen verlocken</span></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="line-height: 14pt"><span style="font-size: 10pt; font-family: Verdana">Da wir schon beim Locken sind: Genau darum heißen diese Dinger Text-Teaser. Weil sie locken und reizen – also teasen. Wie der Blick einer schönen Frau oder eines attraktiven Mannes der verspricht: Folge mir, es lohnt sich… Ein Teaser könnte auf der Startseite stehen und auf eine Unterseite verweisen. Er macht in ungefähr 400 Zeichen neugierig auf den Inhalt der nächsten Seite. Die entschiedene Frage, die Sie sich beim Texten eines Teasers stellen sollten: Warum lohnt sich für den Leser das Weiterlesen? Der Teaser greift die wichtigsten Infos auf. Aber Vorsicht: Verraten Sie nicht alles. Der Klick muss ja ein Erfolgserlebnis sein, das neue Infos preisgibt. Klassiker sind die Weiterverlinkung über „<u>mehr</u>“ oder „<u>weiter</u>“. Gut sind auch Formulierungen wie „Zum <u>Traumurlaub</u>“ oder „Wie´s geht, erfahren Sie <u>hier</u>“. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="line-height: 14pt"><strong><span style="font-size: 10pt; font-family: Verdana">Tipp Nr.4: </span></strong><strong><span style="font-size: 10pt; font-family: Verdana">Ein Haus, tausend Türen. Landing-Pages texten</span></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="line-height: 14pt"><span style="font-size: 10pt; font-family: Verdana">Das denk man sich alles so schön: Eine Home-Seite, da kommen alle an. Herzlich willkommen! Und von da aus geht´s weiter. Aber Online-Besucher kommen beileibe nicht immer durch die Vordertür. Sie „landen“ überall – anhängig davon, was sie suchen. Konzipieren Sie also so genannte Landing-Pages. Das sind Unterseiten Ihrer Webpräsenz, auf denen der User landen könnte. Überlegen Sie, durch welche Suchwörter er auf diese Seite gelangt. Und dann spitzen Sie den Inhalt auf diese Suchwörter zu. Wenn Sie also Büroartikel verkaufen, könnten Sie eine Seite nur für Briefblöcke reservieren. Dort sollte der User dann alles finden, was es zum Thema zu wissen gibt. Und zwar ohne dass er zusätzlich überladen wird mit Infos zu Scannern, Bleistiften oder Tischkalendern. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="line-height: 14pt"><strong><span style="font-size: 10pt; font-family: Verdana">Tipp Nr.5: </span></strong><strong><span style="font-size: 10pt; font-family: Verdana">Der Schlüssel: die richtigen Worte. Über Keywords</span></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="line-height: 14pt"><span style="font-size: 10pt; font-family: Verdana">Keywords, Schlüsselwörter. Wie bildhaft Sprache doch sein kann. Keywords sind nämlich tatsächlich Schlüssel – für Sie und die Besucher Ihrer Seite. Für Sie sind sie der Schlüssel zur Textstruktur und zum Interesse des Lesers. Denn der wiederum sucht genau nach diesen Keywords. Die hat er in die Suchmaschine getippt. Wichtig: Schlüsselwörter gehören gleich in den Text-Einstieg. Suchmaschinen lesen nur ein paar hundert Zeichen, nicht alles. Und: Bei den relevanten Keywords sind Wiederholungen ausdrücklich erwünscht. Doch Vorsicht: Zu viel des Guten ist aus nicht gut. Ballern Sie Ihre Seite einfach nur mit dem Keyword „Versicherung“ voll, ermüdet das den Leser schnell – und die Suchmaschine straft es ab. Wie überall im Leben gilt: Das richtige Maß ist alles! Hier das Keyword-Tool von google: <a href="https://adwords.google.com/o/Targeting/Explorer?__u=1000000000&amp;__c=1000000000&amp;ideaRequestType=KEYWORD_IDEAS#search.none">https://adwords.google.com/o/Targeting/Explorer?__u=1000000000&amp;__c=1000000000&amp;ideaRequestType=KEYWORD_IDEAS#search.none</a></span></p>
<p class="MsoNormal" style="line-height: 14pt"><strong><span style="font-size: 10pt; font-family: Verdana">Tipp Nr.6: </span></strong><strong><span style="font-size: 10pt; font-family: Verdana">Link-Building – verknoten, verknüpfen, kontakten </span></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="line-height: 14pt"><span style="font-size: 10pt; font-family: Verdana">Was noch wichtig ist: die Link-Popularität. Tatsächlich: Ihre Website ist so was wie ein Popstar, der sich in den Hitparaden behaupten muss. Je mehr Links auf die Seite verweisen, desto höher ist sie im Ranking. Denn Google setzt auf Qualität. So viele Seiten verweisen auf Sie? Dann müssen Sie ja gut sein. Nutzen Sie Verknüpfungen mit Geschäftspartnern und Netzwerken. Tragen Sie Ihre Seite in relevante Suchverzeichnisse ein. Setzen Sie Links in Bloggs oder Foren. Aber Vorsicht bei Linkfarmen oder Anbietern, die Ihnen tausend Verlinkungen versprechen. Schummeln mag Google überhaupt nicht. Page-Rank testen? Kann man hier: <a href="http://www.database-search.com/sys/pre-check.php">http://www.database-search.com/sys/pre-check.php</a></span></p>
<p class="MsoNormal" style="line-height: 14pt"><strong><span style="font-size: 10pt; font-family: Verdana">Tipp Nr.7: </span></strong><strong><span style="font-size: 10pt; font-family: Verdana">Auf die Website, fertig, los? Testen, umbauen, relaunchen</span></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="line-height: 14pt"><span style="font-size: 10pt; font-family: Verdana">Die schlechte Nachricht zu erst: Ihre Website ist wahrscheinlich nie fertig. Und nun die gute Nachricht: Ihre Website ist nie fertig! Websites sind nämlich nicht statisch, sondern dynamisch. Sie entwickeln sich weiter – so wie Sie und Ihr Unternehmen. Holen Sie sich darum Feedback von Kunden und Klickern. Nutzen Sie das Feedback und bauen Sie um, was der Verbesserung bedarf. Messen Sie mit Analyse-Tools den Besucherstrom und finden Sie heraus, wo die Besucher abspringen. </span><span style="font-size: 10pt; font-family: Verdana" lang="EN-GB">Google Analytics hilft: <a href="http://www.google.com/intl/de/analytics/">http://www.google.com/intl/de/analytics/</a>. </span><span style="font-size: 10pt; font-family: Verdana">Und nicht verzagen: Gute Webseiten sind in einem fortwährenden Umbau- und Relaunch-Prozess. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="line-height: 14pt"><span style="font-size: 10pt; font-family: Verdana"><span> </span></span></p>
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		<title>Texter-Tipps: Überarbeitung. Vom Fleiß am Stil</title>
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		<pubDate>Sat, 20 Mar 2010 16:23:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stephan Rau</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Textertipps]]></category>

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		<description><![CDATA[Sie wollen Texte schreiben, mit denen Sie Leser begeistern oder Produkte verkaufen? Dann reicht es nicht, eine Rohfassung zu kritzeln. Denn mit der ersten Fassung ist zwar ein wesentlicher Schritt getan – die Arbeit aber noch nicht zu Ende. Unter professionellen Schreibern gilt die Faustregel: Verwende soviel Zeit für die Überarbeitung deines Textes wie für [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt"><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt"><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt"><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt">Sie wollen Texte schreiben, mit denen Sie Leser begeistern oder Produkte verkaufen? Dann reicht es nicht, eine Rohfassung zu kritzeln. Denn mit der ersten Fassung ist zwar ein wesentlicher Schritt getan – die Arbeit aber noch nicht zu Ende. Unter professionellen Schreibern gilt die Faustregel: Verwende soviel Zeit für die Überarbeitung deines Textes wie für das Schreiben der Rohfassung. </span><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt"> </span></span></span></span></strong></p>
<p><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt">Doch worauf muss man bei der Überarbeitung achten? Und was heißt „guter Stil“? In erster Linie eines: Verständlichkeit. Verständlich zu schreiben ist keine okkulte Mystik, in die nur geniale Texter eingeweiht sind. Verständlich zu schreiben ist ein Handwerk. Und die Verständlichkeitsforschung sogar eine Wissenschaft. Sie liefert Angaben über optimale Wort- und Satzlängen und die Augenhaltepunkte beim Lesen.</span><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt"> </span></p>
<p><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt">Natürlich ist gibt es weitere Kriterien für guten Stil: Der Text sollte lebendig sein, abwechslungsreich, einprägsam, bildhaft. Doch wenn Sie es verstehen, verständlich zu schreiben, haben Sie schon viel gewonnen. Wie Sie bei der Überarbeitung mit Fleiß am Stil glänzen, zeigen Ihnen diese Tipps. </span><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt"> </span></p>
<p><strong><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt" lang="EN-GB">Tipp Nr.1: From a distance. </span></strong><strong><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt">Werden Sie Ihr eigener Reich-Ranitzki</span></strong><strong><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt"> </span></strong></p>
<p><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt">Der erste Schritt bei der Überarbeitung ist der Schritt zurück. Nachdem Sie den Text fertig geschrieben haben, lassen Sie ihn liegen. Wenn es die Zeit erlaubt, sollten sie mindestens eine Nacht darüber schlafen. Bauen Sie Distanz zu Ihrem Werk auf. Und versuchen Sie dann, den Text mit den Augen eines fremden Lesers zu lesen. Verstehen Sie alles? Stolpern Sie über unklare Aussagen? Ist der Text gut gegliedert? Werden Sie Ihr eigener Kritiker. Was zusätzlich hilft: Lesen Sie sich selbst mit lauter Stimme vor. </span><strong><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt"> </span></strong></p>
<p><strong><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt">Tipp Nr.2: Bringen Sie Bewegung ins Spiel: Werbung für Verben</span></strong><strong><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt"> </span></strong></p>
<p><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt">In der Schule wurden sie auch Tuwörter genannt. Eine schöne Bezeichnung. Denn wo ein Verb ist, da wird etwas getan. Warum neigen dann viele Schreiber zum Nominalstil? Schauen Sie in Ihrem Text, wo Sie den Nominalstil zugunsten eines Verbs auflösen können. Statt: „Die Kunst des verständlichen Schreibens und klaren Formulierens“ lieber: „Die Kunst, verständlich zu schreiben und klar zu formulieren.“</span><strong><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt"> </span></strong></p>
<p><strong><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt">Tipp Nr.3: So lang so lang so extra lang… Aber bitte nicht bei Sätzen</span></strong><strong><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt"> </span></strong></p>
<p><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt">Für die Sätze in Ihrem Text gilt: je kürzer, desto besser. Die dpa gibt ihren Journalisten bestimmte Auflagen für die Satzlänge: Als optimal verständlich gelten 9 Wörter, 20 Wörter sind die Obergrenze des Erwünschten und 30 die Obergrenze des Erlaubten. Für Ihren Text bedeutet das: Lesen Sie sich Ihre Sätze durch. Achten Sie darauf, ob Sie Sätze finden, bei denen Sie zehn Gedanken in einen Satz quetschen. Und dann immer der Reihe nach: Ein Gedanke. Punkt. Noch ein Gedanke. Punkt. Wenn Sie die Satzlänge ermitteln wollen, hilft Ihnen dieses Tool: <a href="http://www.textinspektor.de/"><font color="#006699">www.textinspektor.de</font></a></span><strong><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt"> </span></strong></p>
<p><strong><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt">Tipp Nr.4: Keine Hilfsverberitis: Oder würden Sie lieber können wollen dürfen?</span></strong><strong><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt"> </span></strong></p>
<p><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt">Hilfsverben lassen einen Text schnell gestelzt wirken. Natürlich sind sie – sparsam eingesetzt – ein Zeichen der Höflichkeit. Aber zu viel Hilfsverben-Höflichkeit verwässert. „Über Ihren Anruf würde ich mich freuen.“ Lieber klar und direkt: „Über Ihren Anruf freue ich mich!“ Darum: Prüfen Sie Ihren Text sorgsam auf alle <em>können, sollen, mögen, möchten, wollen, dürfen, würden</em> usw.</span><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt"> </span></p>
<p><strong><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt">Tipp Nr.5: Füllwörter: Leere Kalorien für Ihren Text </span></strong><strong><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt"> </span></strong></p>
<p><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt">Auch Füllwörter verwässern einen Text. Füllwörter sind echte Weichspüler: Bloß keine klare Aussage! Eigentlich wollte ich an sich ja auch irgendwie doch halt durchaus etwas sagen… Goethe führte deshalb eine schwarze Liste mit verbotenen Füllwörtern. Machen Sie die Probe: Nutzen Sie die Suchfunktion der Textverarbeitung; scannen Sie Ihren Text auf Füllwörter. Streichen Sie die Füllwörter. Stehen Sie dann noch hinter Ihrer Aussage? Dieses Tool hilft: <a href="http://www.schreiblabor.com/textlabor/filler">www.schreiblabor.com/textlabor/filler</a></span><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt"> </span></p>
<p><strong><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt">Tipp Nr.6: Doppelte Verneinung: Sagen Sie Ja – und nicht kein Nein</span></strong><strong><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt"> </span></strong></p>
<p><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt">Prinzipiell sollten Sie immer nach positiven Formulierungen suchen. Untersuchungen zeigen, dass 48 % der Leser mehr Zeit brauchen, um einen verneinenden Satz zu verstehen. Die doppelte Verneinung ist eine Katastrophe: „Eine nicht ernstlich gemeinte Willenserklärung, die in der Erwartung abgegeben wird, der Mangel der Ernstlichkeit werde nicht verkannt werden, ist nichtig“ (§118 BGB).</span><font face="Times New Roman" size="3"> </font><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt">Alles klar?</span><font face="Times New Roman" size="3"> </font><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt">Achten Sie auf also auf alle <em>kein, nicht, nie, ohne </em>– und verneinende Vorsilben wie <em>a-, des-, un-, gegen-</em> usw.</span><span><font face="Times New Roman" size="3">  </font></span><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt"><span> </span><span> </span></span><strong><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt"> </span></strong></p>
<p><strong><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt">Tipp Nr.7: Attention mit extravaganten<span style="color: #ffcc00"> </span>Termini: Vermeiden Sie Fremdwörter</span></strong><strong><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt"> </span></strong></p>
<p><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt">In Fachtexten mögen Fremdwörter ihre Berechtigung haben. In Business- oder Gebrauchstexten sollten sie vermieden werden. Die Gefahr von Missverständnissen ist hoch. Außerdem lassen Sie mit einem Fremdwort jeden Leser dumm dastehen, der es nicht kennt. Damit erreichen Sie nur, dass der Leser den Text beiseite legt. Also: Suchen Sie für jedes Fremdwort, das Sie in Ihrem Text finden, eine deutsche Entsprechung. Denn je näher das Wort am alltäglichen Sprachgebrauch, desto lebendiger der Text.<span>  </span></span><strong><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt"> </span></strong></p>
<p><strong><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt">Tipp Nr.8: Satzzeichen: Geste und Mimik der Sprache </span></strong><strong><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt"> </span></strong></p>
<p><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt">Stellen Sie Ihrem Leser öfter mal eine Frage? Zeigen Sie doch Begeisterung! Oder deuten Sie nur vage an… Natürlich können Sie auch – wie ich das hier gerade tue – einen zweiten Gedanken einfügen. Oder Sie machen es so: Sie kündigen etwas an. Für all das gibt es Satzzeichen. Doch die meisten Schreiber nutzen nur Punkt und Komma. Dabei lassen Frage- und Ausrufezeichen, Gedankenstriche und Doppelpunkte einen Text zu einem lebendigen Gesprächspartner werden, der mit eindrucksvollen Gesten und spannender Mimik den Inhalt auf den Leser überträgt. So wird das Lesen zu einem intensiven Gedankenaustausch. Es macht einfach Spaß! </span><strong><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt"></span></strong></p>
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		<title>Texter-Tipps: Kreativtechniken. Von Schreibblockaden zu Wortparaden</title>
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		<pubDate>Tue, 19 Jan 2010 09:59:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stephan Rau</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Textertipps]]></category>

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		<description><![CDATA[Die sprichwörtliche Angst vorm leeren Blatt kennen nur Anfänger – so scheint es. Doch weit gefehlt: Jeder Schreibprofi kann Anlaufschwierigkeiten haben. Der Unterschied zum Laien besteht nur darin, dass er weiß, wie er damit umgeht. 
Denn zwei Seelen wohnen, ach! in unserer Brust: Die eine ist der chaotische Künstler, der sich aus dem Unbewussten nährt, assoziativ [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt"><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt"><strong>Die sprichwörtliche Angst vorm leeren Blatt kennen nur Anfänger – so scheint es. Doch weit gefehlt: Jeder Schreibprofi kann Anlaufschwierigkeiten haben. Der Unterschied zum Laien besteht nur darin, dass er weiß, wie er damit umgeht.</strong></span><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt"> </span></span></p>
<p><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt"><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt"></span></span><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt"><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt"><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt">Denn zwei Seelen wohnen, ach! in unserer Brust: Die eine ist der chaotische Künstler, der sich aus dem Unbewussten nährt, assoziativ arbeitet, in Bildern denkt und mit jeder Menge Ideen um sich wirft. Diese Kraft ist notwendig, um den Text interessant zu machen und neue Perspektiven zu öffnen. Die zweite Kraft ist der Zensor: Er nimmt das Geschriebene genau unter die Lupe, kürzt, verwirft und ordnet. Doch kommt der Zensor dem Künstler zu früh in die Quere, geschieht gar nichts. Vor lauter Perfektionismus versiegen die Ideen. Die Folge: eine Schreibblockade. </span></span></span></p>
<p><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt"><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt"><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt">Sie können lernen, mit diesen Blockaden umzugehen. Egal ob Sie nach Worten ringen, um einen Geschäftsbericht oder einen Text für Ihre Website zu schreiben: Die Techniken, mit der Sie sich von Schreibblockaden befreien und das leere Blatt füllen, sind die gleichen. Hier einige Tipps:</span><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt"> </span></span></span></p>
<p><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt"><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt"><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt"></span></span></span><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt"><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt"><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt"></span><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt"><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt"><strong>Tipp Nr.1: Sammeln Sie sich – und ausreichend Material</strong></span><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt"><strong> </strong></span></span></span></span><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt"><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt"> </span></span></p>
<p><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt"><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt"></span></span><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt"><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt"><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt"><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt"></span></span><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt"><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt">Bevor Sie sich an den ersten Textentwurf machen, sollten Sie Material zusammensuchen. Recherchieren Sie. Lesen Sie. Diskutieren Sie mit Experten, Laien, Freunden. Hören Sie sich dabei zu. Beginnen Sie mit lockeren Notizen – die werden Ihnen später als Grundlage für den Text dienen. Nichts ist schwerer, als sich an den Tisch zu setzen und aus dem Stand loszutexten. J. K. Rowling hat für die Vorarbeiten zu Harry Potter mehrere Jahre gebraucht! Erst dann schrieb sie den ersten Band. </span><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt"> </span></span></span></span></p>
<p><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt"><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt"><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt"><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt"></span></span><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt"><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt"></span><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt"><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt"><strong>Tipp Nr.2: Nicht zu schnell, erst virtuell: Mindmaps helfen</strong></span><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt"><strong> </strong></span></span><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt"> </span></span></span></span></p>
<p><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt"><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt"><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt"><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt"></span></span></span></span><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt"><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt"></span></span><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt"></span><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt"><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt">Ein Text entspricht nicht der Vielschichtigkeit, Gleichzeitigkeit und Komplexität von Geschichten und Sachverhalten. Er ist linear. Denken und Erfahrung sind es nicht. Darum helfen Mindmaps, den Text vorab zu gliedern. Und zwar nicht linear, sondern thematisch: Teilen Sie Ihr Thema in Gruppen ein, zeichnen Sie Verbindungslinien und versuchen Sie, das Thema grafisch zu erfassen. Die lineare Gliederung folgt erst danach. Mittlerweile gibt es kostenlose Software wie z. B.<span>  </span><em>mindmeister</em> oder <em>view your mind</em>, die Ihnen dabei hilft.</span><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt"> </span></span><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt"> </span></p>
<p><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt"></span><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt"><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt"></span><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt"><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt"><strong>Tipp Nr.3: Erst eins, dann zwei, dann drei, dann vier: die Gliederung</strong></span><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt"><strong> </strong></span></span></span></p>
<p><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt"><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt"><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt"></span></span></span><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt"><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt"><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt"></span></span><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt"><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt">„Wenige schreiben, wie ein Architekt baut, der zuvor seinen Plan entworfen und bis ins einzelne durchdacht hat; - vielmehr die meisten nur so, wie man Domino spielt.“ Das sagte Arthur Schopenhauer über die Wichtigkeit einer Gliederung. Darum: Unterteilen Sie Ihren Text in Unterkapitel, Absätze und Sinneinheiten. Eine Gliederung macht Ihren Text nicht nur stringenter – sie ist auch eine große Hilfe gegen Schreibhemmungen. Denn wie bei der Skizze eines Malers sind die groben Linien schon zu erkennen. Das Schreiben ist dann ein Ausarbeiten und Anreichern. Dadurch vermeiden Sie es, mitten im Text die Orientierung zu verlieren und stecken zu bleiben. </span><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt"> </span></span></span></p>
<p><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt"><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt"><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt"></span></span><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt"><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt"></span><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt"><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt"><strong>Tipp Nr.4: Die Gedanken sind frei: Der Stift darf es auch sein</strong></span><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt"><strong> </strong></span></span><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt"> </span></span></span></p>
<p><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt"><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt"><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt"></span></span></span><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt"><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt"></span><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt"><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt">Das so genannte Freewriting ist eine ideale Methode, um in den Schreibfluss zu kommen. Die Idee besteht darin, den Zensor zu überlisten, indem man das kritische Denken abschaltet und die Kraft des Unbewussten nutzt. Dazu braucht man nur ein leeres Blatt und einen Stift. Und schon geht´s los: Schreiben Sie über eine festgesetzte Zeit hinweg (z.B. 3 Minuten) ununterbrochen, ohne den Stift abzusetzen. Egal worüber, egal was kommt. Wenn Ihnen nichts einfällt, schreiben Sie: „Mir fällt nichts ein“. So gewöhnen Sie Ihr Unbewusstes daran, sich zu öffnen und Sie mit Ideen zu versorgen. </span></span></span></p>
<p><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt"><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt"><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt"></span></span><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt"></span><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt"><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt"></span><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt"><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt"><strong>Tipp Nr.5. Nobody´s perfect: Vermeiden Sie es, druckreif zu schreiben</strong></span><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt"><strong> </strong></span></span></span><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt"> </span></span></p>
<p><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt"><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt"></span><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt"><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt"></span></span><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt"><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt">Die Sammlung des Materials, die Visualisierung des Themas, die Gliederung und das Freewriting sollen den Künstler in Ihnen darauf vorbereiten, seine kreative Genialität zu entfalten. Das kann er aber nur, wenn er nicht gleich vom Zensor unterbrochen wird. Darum gilt für Ihren ersten Entwurf: Perfekt schreiben ist verboten! Spaß, Leichtigkeit und eine Prise Verrücktheit sind die richtigen Zutaten für den Schreibprozess. Außerdem ganz wichtig: Vermeiden Sie Störungen. Wenn Sie richtig im Fluss sind, kann das Klingeln des Telefons Gift sein. Handy und Mail-Programme einfach ausschalten.</span><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt"> </span></span></span></p>
<p><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt"><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt"><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt"></span></span><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt"><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt"></span><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt"><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt"><strong>Tipp Nr.6: Wenn der Stift stehen bleibt, sollten Sie in Bewegung kommen</strong></span><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt"><strong> </strong></span></span></span></span></p>
<p><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt"><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt"><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt"><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt"></span></span></span><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt"><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt"><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt"></span></span><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt"><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt">Wenn der Schreibfluss versiegt, erzwingen Sie nichts. Machen Sie lieber eine Pause. Wenn Sie längere Texte schreiben, hören Sie am besten immer dann auf, wenn Sie wissen, wie es weitergeht. Schreiben Sie sich nicht leer. Und wenn die Ideen doch einmal streiken: Stehen Sie auf und bewegen Sie sich. Gehen Sie spazieren, joggen oder tanzen. Neue Ideen entstehen paradoxerweise dann, wenn wir nicht zu viel grübeln. Darum hilft Bewegung – aber auch Autofahren oder Abwaschen können Wunder wirken. </span><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt"> </span></span><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt"> </span><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt"><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt"></span><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt"><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt"><strong> </strong></span></span></span></span></span></p>
<p><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt"><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt"><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt"><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt"><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt"><strong>Tipp Nr.7: Die Überarbeitung ist wichtig – aber überarbeiten Sie sich nicht</strong></span><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt"><strong> </strong></span></span></span></span></span></p>
<p style="line-height: 15pt; margin: 0cm 0cm 0pt" class="MsoNormal"><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt">„Die Rohfassung, das sind Exkremente“, sagte Hemingway. Die letzte Seite seines Romans <em>Wem die Stunde schlägt</em> soll er fast hundert Mal überarbeitet haben. Die Überarbeitung Ihres ersten Rohentwurfes ist also ein wichtiger Teil des gesamten Prozesses. Als Faustregel gilt: Planen Sie für die Überarbeitung ungefähr so viel Zeit ein, wie für das Schreiben des Entwurfes. Doch Vorsicht: Halten Sie auch hier Ihren Perfektionismus im Zaum. Eine konzentrierte Überarbeitung ist wichtig – aber auch sie muss ein Ende haben. Darum: Wenn Ihnen nicht von Auftraggebern oder äußeren Umständen Deadlines gesetzt werden, setzen Sie sich selbst eine. Sonst wird Ihr Text womöglich nie fertig. </span></p>
<p style="line-height: 15pt; margin: 0cm 0cm 0pt" class="MsoNormal"><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt"></span></p>
<p><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt"><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt"></span></span></p>
<p><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt"><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt"><strong>Stephan Rau</strong> arbeitet als Freier Texter, Textcoach und Sprecher in Hamburg. Er studierte Germanistik, Romanistik, Linguistik und Sprachphilosophie in Berlin, Freiburg und Barcelona. In Marketingabteilungen und PR-Agenturen wurde er in Berlin, Freiburg und Leipzig zum Werbetexter und Textspezialisten ausgebildet. </span></span></p>
<p><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt"><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt">Mit seinem fundierten Wissen um Worte und ihre Wirkung unterstützt er Unternehmen unter anderem mit Mailings, Imagebroschüren, Websitetexten, Fachartikeln - und durch umfassendes Marketing- Wissen. Er ist Juniormitglied im Fachverband Freier Werbetexter (FFW) sowie zertifizierter KfW-Textcoach für Existenzgründer: <a target="_blank" href="http://www.stephanrau.de/" title="Texter Stephan Rau">www.stephanrau.de</a></span></span></p>
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		<title>Texter-Tipps: Weihnachtskorrespondenz. Wie Sie mit Grußkarten die Kundenbindung stärken</title>
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		<pubDate>Fri, 04 Dec 2009 10:07:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stephan Rau</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Textertipps]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;&#8230; und wenn das fünfte Lichtlein brennt, dann hast du Weihnachten verpennt!&#8221; Wie in dem alten Knittelvers, den wir als Kind dem bekannten Adventsgedicht hinzugedichtet haben, geht es leider vielen Unternehmern: Sie verschlafen die Chance, sich bei Kunden positiv in Erinnerung zu rufen - auf charmante und vielleicht sogar originelle Art.
Denn die Weihnachtszeit ist ideal [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>&#8220;&#8230; und wenn das fünfte Lichtlein brennt, dann hast du Weihnachten verpennt!&#8221; Wie in dem alten Knittelvers, den wir als Kind dem bekannten Adventsgedicht hinzugedichtet haben, geht es leider vielen Unternehmern: Sie verschlafen die Chance, sich bei Kunden positiv in Erinnerung zu rufen - auf charmante und vielleicht sogar originelle Art.</strong></p>
<p>Denn die Weihnachtszeit ist ideal geeignet, um sich bei den Bestandskunden für die gute und produktive Zusammenarbeit zu bedanken. Um Wertschätzung und Anerkennung auszudrücken - und so eingeschlafenen Geschäftsbeziehungen wieder Leben einzuhauchen. Wie Sie vorgehen und was Sie schreiben können, verraten Ihnen diese Tipps.</p>
<p><strong>Tipp-Nr.1: Durchatmen. Nehmen Sie sich Zeit</strong></p>
<p>Auch wenn gerade in der Zeit vor Weihnachten nicht nur die Adventskerzen, sondern die ganze Bude brennt: Halten Sie inne und nehmen Sie sich Zeit. Am besten, Sie planen Ihre Weihnachtskorrespondenz schon im Oktober oder spätestens November. Dann können Sie die Aufgaben Schritt für Schritt erledigen: Listen anfertigen, Karten aussuchen, Anschreiben texten, eintüten, versenden. Bedenken Sie, dass jeder Schritt gut durchdacht sein will.</p>
<p><strong>Tipp-Nr.2: Die Weihnachtsmail. Soll ich oder soll ich nicht?</strong></p>
<p>Warum denn altmodische Karten verschicken, wenn es Laptops, Blackberrys und iPhones gibt? Mails schonen den Regenwald und sind viel einfacher&#8230; Halt! Überlegen Sie sich zweimal, ob Sie kurz vor knapp eine Standardmail durch Ihren Verteiler jagen. Wenn Sie die virtuelle Form wählen, dann investieren Sie unbedingt Zeit in ein ansprechendes Layout. Denn sonst ist die Aktion kontraproduktiv: Sie zeigen dann, dass Ihre Kunden Ihnen höchstens ein paar Standardsätze wert sind, die gerne im Spamordner landen können. Papier ist in jedem Fall die bessere Wahl.</p>
<p><strong>Tipp-Nr.3: Wertige Handarbeit. Schreiben Sie ein paar Zeilen mit dem Füller</strong></p>
<p>Idealerweise drucken Sie nicht nur eine Massen-Karte. Schreiben Sie, zumindest für die Kunden, die Ihnen besonders viel bedeuten, ein paar persönliche Zeilen mit dem guten alten Füllfederhalter. Wählen Sie hochwertiges Papier. Individualität siegt! Mit dieser Geste zeigen Sie, dass Ihre Kunden mehr sind als eine Nummer in der Kundenkartei. Sie drücken Wertschätzung und Verbindlichkeit aus. Und das wird - gerade in dieser schnelllebigen, unverbindlichen Zeit - immer mehr geschätzt.</p>
<p><strong>Tipp-Nr.4: Der Einstieg. Nutzen Sie Zitate als Steigbügel</strong></p>
<p>Um einen gelungenen Einstieg zu finden, sind Zitate eine gute Möglichkeit. Es gibt eine Vielzahl passender Zitate, die wahlweise Schmunzeln lassen, zum Nachdenken anregen oder wie eine Fanfare schmettern: Weihnachten ist ein Fest der Freude. Leider wird dabei zu wenig gelacht (Jean Paul Sartre). Es ist der Geist der Weihnacht, der uns mit Leben erfüllt und im Mantel der Liebe überwintern lässt (Kalenderspruch). Die Ware Weihnacht ist nicht die wahre Weihnacht (Kurt Marti). Wird&#8217;s besser? Wird&#8217;s schlimmer? fragt man sich alljährlich. Seien wir ehrlich: Leben ist immer lebensgefährlich! (Erich Kästner). Weitere Zitate finden Sie auf diversen Internet-Plattformen wie zitate.de.</p>
<p><strong>Tipp-Nr.5: Dank gilt allen. Auch Sekretärinnen, Lieferanten und helfenden Geistern</strong></p>
<p>Schön, wenn der Chef einen ganzen Schrank voll Champagnerflaschen, Edelkonfekt und Räuchersalami hat. Aber ist er der einzige, der das ganze Jahr gearbeitet hat? Indem Sie auch an die Belegschaft oder Lieferanten denken, heben Sie sich leicht von der Masse der Korrespondenten ab. Der positive Nebeneffekt: Die Sekretärin wird Sie in Zukunft zuvorkommender behandeln und leichter durchstellen. Denn sie fühlt sich von Ihnen gesehen und wertgeschätzt.</p>
<p><strong>Tipp-Nr.6: Zurück und in Zukunft. Bilanz ziehen und Ausblick geben</strong></p>
<p>Keine Jahreszeit eignet sich besser, zwei Fliegen mit einer Klappe zu schlagen: Nämlich einen kurzen Rückblick zu geben und sich für Vergangenes zu bedanken - und gleichzeitig nach vorne zu schauen und neue Projekte anzubahnen. Nutzen Sie diese Gelegenheit! Aber seien Sie vorsichtig: Die Weihnachtskorrespondenz ist keine Werbeveranstaltung. Kunden mit den Preisen fürs kommende Jahr zu bombardieren, ist unangemessen. Halten Sie sich mit direkten Angeboten zurück. Versuchen Sie, einen Geist zu vermitteln, der Ihre Kunden positiv stimmt. Dann läuft die Geschäftsbeziehung von alleine weiter.</p>
<p><strong>Tipp-Nr.7: Wer zu spät kommt, braucht Strafe nicht zu fürchten</strong></p>
<p>Sie haben es bis zum 24. Dezember partout nicht geschafft, Ihren Kunden einen Gruß zu schicken? Weil das Geschäft Sie so sehr forderte, Ihre Sekretärin erkrankte oder Ihre Schwiegermutter sich überraschend für Heiligabend ankündigte? Warum auch immer: Keine Panik! Nutzen Sie die Chance, eine Niederlage in einen Sieg zu verwandeln. Indem Sie sich antizyklisch verhalten. Verschicken Sie Neujahrsgrüße im Januar. Schreiben Sie, dass Sie Ihre Kunden nicht mit weiteren Grüßen überlasten wollten - und jetzt den Schwung ins neue Jahr nutzen, um alles Gute zu wünschen.</p>
<p><em>Stephan Rau arbeitet als Freier Texter, Textcoach und Sprecher in Hamburg. Er studierte Germanistik, Romanistik, Linguistik und Sprachphilosophie in Berlin, Freiburg und Barcelona.</em></p>
<p><em>In diversen Marketingabteilungen und PR-Agenturen wurde er in Berlin, Freiburg und Leipzig zum Werbetexter und Textspezialisten ausgebildet. Mit seinem fundierten Wissen um Worte und ihre Wirkung unterstützt er Unternehmen unter anderem mit Mailings, Imagebroschüren, Websitetexten, Fachartikeln - und durch umfassendes Marketing- Wissen. Er ist Juniormitglied im Fachverband Freier Werbetexter (FFW) sowie zertifizierter KfW-Textcoach für Existenzgründer. </em><a href="http://www.stephanrau.de/"><em>www.stephanrau.de</em></a>.</p>
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		<title>Texter-Tipps: Direct-Mailings &#038; Werbebriefe. Wie Sie Briefe schreiben, die Kunden gewinnen</title>
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		<pubDate>Fri, 04 Dec 2009 10:03:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stephan Rau</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Textertipps]]></category>

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		<description><![CDATA[Aus der Mode gekommen? Oder verkaufstarker Evergreen? Diese Fragen stellen sich beim klassischen Werbebrief. Liest das überhaupt noch jemand? Antwort: Werbebriefe werden gelesen. Wenn sie die richtige Ansprache haben, geschickt verpackt sind  und auf die richtige Zielgruppe treffen. Hier einige Tipps, wie Sie eine Direktmarketing-Aktion erfolgreich angehen.
Sehen wir es einmal ganz praktisch. Weder Sie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Aus der Mode gekommen? Oder verkaufstarker Evergreen? Diese Fragen stellen sich beim klassischen Werbebrief. Liest das überhaupt noch jemand? Antwort: Werbebriefe werden gelesen. Wenn sie die richtige Ansprache haben, geschickt verpackt sind  und auf die richtige Zielgruppe treffen. Hier einige Tipps, wie Sie eine Direktmarketing-Aktion erfolgreich angehen.</strong></p>
<p>Sehen wir es einmal ganz praktisch. Weder Sie noch Ihr Vertriebsteam können immer und überall sein. Die Reichweite ist begrenzt. Genau hier setzt der Werbebrief an: Er sprengt die physischen Grenzen. Sie können auf einen Schlag tausende potentieller Kunden ansprechen und in ein Verkaufsgespräch verwickeln. Denn das tut ein Werbebrief. Er ist ein Verkäufer, der mit Ihren Kunden in einen Dialog tritt. Darum gibt es - wie bei jedem Verkaufsgespräch - ein paar Regeln, auf die Sie achten sollten.</p>
<p><strong>Tipp-Nr.1: Mit Kimme und Korn. So treffen Sie Ihre Zielgruppe</strong></p>
<p>Viele gehen ihre Mailing-Aktionen an wie ein Jäger, der mit der Schrotflinte in den Wald schießt und hofft, dass ein Bär umfällt. Erfolglos. Dabei ist gut gezielt halb gewonnen. Ein Mailing beginnt, bevor Sie den Stift in die Hand nehmen. Bestimmen Sie Ihre Zielgruppe. Wer braucht Ihr Produkt? Welchen Mehrwert schafft es? Was bietet die Konkurrenz und wodurch unterscheiden Sie sich von Ihr?</p>
<p>Ideal ist es, wenn Sie einen direkten Ansprechpartner anschreiben. Achten Sie dann aber unbedingt auf die korrekte Schreibweise des Namens. Und legen Sie vorab genau fest, welche Reaktion der Brief erzeugen soll. Soll er direkt das Produkt verkaufen, locken Sie mit Gratis-Angeboten in Ihr Geschäft oder wollen Sie Besucher auf Ihrer Website?</p>
<p><strong>Tipp-Nr.2: Der Dresscode für den Brief. So verpacken Sie richtig</strong></p>
<p>Wie in der Disco entscheidet der richtige Dresscode darüber, ob Sie eingelassen werden oder nicht. &#8220;Richtig&#8221; steht im Verhältnis zur Lokalität, in die Sie hinein wollen. Das bedeutet für Werbebriefe: Im Business-Bereich sollte der Brief eher seriös und schlicht gestaltet werden. Keine bunten Aufkleber und peppigen Werbeversprechen. Die korrekte Adresse, ein haptisch ansprechendes Couvert und das Firmenlogo sowie Absender reichen. Bei Consumer-Mailings dürfen Sie ruhig kreativer werden. Grundsätzlich gilt: Gestaltung und Inhalt müssen zueinander passen.</p>
<p><strong>Tipp-Nr.3: Das fliegende Auge. Über die optimale Blickführung</strong></p>
<p>Geschafft. Zielgruppe richtig, Brief geöffnet. Der Leser überfliegt in Sekundenbruchteilen das Anschreiben: Lohnt sich die Lektüre? Während des Überflugs stoppt das Auge kurz an markanten Punkten: Kenne ich den Absender (das Logo)? Werde ich persönlich angesprochen? Bietet die Headline mir Vorteile? Sind weitere Vorteile erkennbar? Wer unterzeichnet? Was steht im PS? Verwenden Sie also besonders viel Aufmerksamkeit auf diese Punkte.</p>
<p><strong>Tipp-Nr.4: Am Anfang war das Wort. Und das Wort war bei Ihnen. Hoffentlich</strong></p>
<p>Richtig. Der Einstieg entscheidet. Der Einstieg, das ist erstmal die Headline. Hier werden das Produkt, Vorteile und gerne auch Signalwörter wie &#8220;neu&#8221; oder &#8220;gratis&#8221; verwendet. Nun folgt der erste Absatz des Briefes. Der Einstieg steht hier im direkten Verhältnis zum Bedürfnis des Lesers. Welches Problem hat er? Was motiviert ihn? Was bieten Sie: Gesundheit, Geld, Exklusivität, Insider-Wissen, Sicherheit, Bequemlichkeit? Führen Sie Ihrem Leser sein Problem vor Augen. Oder zeigen Sie ihm, wie eine Welt ohne dieses Problem aussieht (&#8221;Stellen Sie sich vor, Sie müssten nie wieder&#8230;&#8221;).</p>
<p><strong>Tipp-Nr.5: Was nützt es, wenn es nichts nützt? Bieten Sie Vorteile</strong></p>
<p>Das Interesse ist geweckt, die Neugier treibt weiter. Nun sind Sie mitten im Verkaufsgespräch. Und ein guter Verkäufer erklärt seinem Kunden, was er durch das Produkt gewinnt. Er zeigt Vorteile auf. Doch Vorsicht: Überladen Sie den Leser nicht. Ihr Produkt bietet Vorteile ohne Ende und unverschämt billig ist es auch noch? Picken Sie maximal drei überzeugende Argumente raus. Formulieren Sie kurze Sätze. Alles andere erfährt der Kunde im direkten Verkaufsgespräch, in der beiliegenden Broschüre oder auf Ihrer Website.</p>
<p><strong>Tipp-Nr.6: Und: Action, bitte! Lenken Sie zur Handlungsaufforderung</strong></p>
<p>Jeder Werbebrief sollte in einer direkten Handlungsaufforderung enden. Das kann die Bestellung des Produktes sein, eine Terminvereinbarung oder die Besichtigung der Verkaufsfläche. Reagieren kann der Leser per Mail, Fax oder Telefon. Wichtig ist hier, dass Sie das Heft in der Hand behalten. Geben Sie dem Leser das Gefühl, dass er es einfach und bequem hat. Hilfreich sind deshalb Formulierungen wie: &#8220;Einfach ausfüllen&#8221; oder &#8220;Direkt und bequem bestellen&#8221;.</p>
<p><strong>Tipp-Nr.7: Der Cool-Down mit Effekt. So nutzen Sie das PS</strong></p>
<p>Das PS hat in Werbebriefen eine wichtige Funktion. Da es sich vom Fließtext absetzt und leichter aufgenommen werden kann, wird es oft schon zu Beginn gelesen. Nutzen Sie das PS also! Stellen Sie einen weiteren Vorteil heraus. Machen Sie darauf aufmerksam, wie viele Kunden schon von Ihrem Produkt profitiert haben. Fordern Sie noch einmal zum Handeln auf. Oder laden Sie den Leser ein, sich kostenlos beraten zu lassen. Das ist der Beginn einer wunderbaren Kundschaft.</p>
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		<title>Texter-Tipp: Layout &#038; Lesbarkeit. Wie Sie Ihre Business-Texte augenfein verpacken</title>
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		<pubDate>Tue, 15 Sep 2009 11:31:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stephan Rau</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Textertipps]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein guter Business-Text überzeugt durch Nutzen, Klarheit, Emotionen - und eine gelungene Dramaturgie. Mit einem ansprechenden Schreibstil und guten Argumenten gewinnen Sie Kunden. Allein: Inhalt ist nicht alles. Auch die Verpackung zählt. 
Darum sollten Sie dem Layout Ihres Business-Textes so viel Aufmerksamkeit schenken wie dem liebevollen Verpacken eines Weihnachtspäckchens. Ist der Text nämlich leserfreundlich aufbereitet, steigert [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span><strong>Ein guter Business-Text überzeugt durch Nutzen, Klarheit, Emotionen - und eine gelungene Dramaturgie. Mit einem ansprechenden Schreibstil und guten Argumenten gewinnen Sie Kunden. Allein: Inhalt ist nicht alles. Auch die Verpackung zählt.</strong></span><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt"> </span></p>
<p><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt"></span><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt"><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt">Darum sollten Sie dem Layout Ihres Business-Textes so viel Aufmerksamkeit schenken wie dem liebevollen Verpacken eines Weihnachtspäckchens. Ist der Text nämlich leserfreundlich aufbereitet, steigert das seinen Wert. Denken Sie an ein Gourmet-Restaurant: Die ästhetische Dekoration macht das exklusive Essen erst zu einem Erlebnis. </span><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt"> </span></span><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt"> </span></p>
<p><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt"></span><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt">Um gleich im Bild zu bleiben: Der Text sollte Ihrem Leser schmecken. Unappetitlicher Buchstabenbrei, zerhackter Wortwirsing oder nicht enden wollende Satzspaghetti sind tabu. </span><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt"> </span></p>
<p><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt"></span><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt"><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt">Denn sicher haben Sie schon einmal einen Geschäftbrief erhalten, dessen ungeordneten Wortsalat sie gleich in den Papierkorb befördert haben. Keine Zeit zum Lesen! Oder Sie sind auf einer Website gelandet, die Sie eigentlich interessiert hat. Aber mit dem Finger am Bildschirm kleben, um die Zeile nicht zu verlieren, ist doof. Genau! Also weggeklickt. Um das zu vermeiden, hier ein paar wertvolle Tipps.</span><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt"> </span></span></p>
<p><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt"><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt"></span></span><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt"><strong><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt">Tipp Nr.1: Das Häppchen-Prinzip: Verführen Sie Ihren Leser zum Naschen</span></strong><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt"> </span></span><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt"> </span></p>
<p><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt"></span><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt"><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt"></span><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt"><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt">Fingerfood erfreut sich nicht umsonst großer Beliebtheit. Ein bisschen hier naschen, ein wenig dort kosten – und ehe man sich´s versieht, ist der Bauch voll. So sollten Sie es auch mit Ihrem Text machen. Verköstigen Sie Ihren Leser mit kleinen appetitlichen Häppchen. Dann wird er Lust auf mehr bekommen. Absätze zwischen zwei und maximal sieben Zeilen auf einer DIN A4-Seite sind ideal. Bei Business-Texten verwendet man zwischen den Absätzen gerne eine Leerzeile. </span><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt"> </span></span><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt"> </span></span></p>
<p><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt"><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt"></span></span><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt"><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt"></span><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt"><strong><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt">Tipp Nr.2: Draufschreiben was drin ist: Überschriften verschaffen Überblick</span></strong><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt"> </span></span></span></p>
<p><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt"><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt"><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt"></span></span><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt"><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt"></span><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt"><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt">Leser von Business-Texten wollen Informationen, die sie rasch verwerten können. Kommen Sie diesem Bedürfnis entgegen. Geben Sie Ihrem Leser einen Überblick. Das tun sie am besten durch informative Überschriften. Dann weiß der Leser, ob sich die Lektüre für ihn lohnt. Und Sie geben ihm die Chance zum Querlesen: Braucht er Information Nr. 1 nicht, kann er gleich zu Nr. 3 springen usw.</span><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt"> </span></span></span></span><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt"> </span></p>
<p><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt"></span><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt"><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt"><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt"></span></span><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt"><strong><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt">Tipp. Nr.3: Mit Milch oder ohne? Serifen- und Non-Serifenschriften</span></strong><strong><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt"> </span></strong></span><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt"> </span></span></p>
<p><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt"><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt"></span><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt"><span><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt">Es gibt ca. 10.000 verschiedene Schrifttypen. Grundsätzlich unterscheidet man zwischen Serifen- und Non-Serifenschriften. Eine klassische Serifenschrift ist zum Beispiel die <em>Times New Roman</em>, über die jeder Computer verfügt. Serife, das sind die feinen Linien, die einen Buchstabenstrich am Ende abschließen - quer zu seiner Grundrichtung. Sie erhöhen die Lesbarkeit deutlich, da die Augen an den Serifen Halt finden. Darum werden Bücher üblicherweise in Serifenschrift gedruckt. </span></span></span><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt"><span><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt">D</span></span><span>och Vorsicht: Am Bildschirm gelten andere Regeln. Schriften ohne Serfien – z. B. <em>Arial</em> oder <em>Verdana</em> – lassen sich besser in Pixel übersetzen. Darum sind sie am Bildschirm lesbarer und sollten für Websitetexte verwendet werden. </span><strong><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt"> </span></strong></span></span></p>
<p><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt"><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt"><strong><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt"></span></strong><strong><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt"></span></strong><strong><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt"><strong><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt">Tipp Nr.4: Size matters! Wie Sie die Schriftgröße festlegen</span></strong><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt"> </span></span></strong></span></span><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt"><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt"></span> </span></p>
<p><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt"></span><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt"><span><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt"></span><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt">Manche Website-Administratoren meinen es gut mit ihrem Leser und schreiben in riesigen Schriften. Das gilt unter Kennern aber als dilettantisch. Darum ein paar Faustregeln: Für den Grundtext eignet sich Schriftgröße 10 – 11, für die Hauptüberschrift 16, für Unterüberschriften 13 und für Zwischenüberschriften 11. Das gilt für print sowie online. </span><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt"> </span> </span></span></p>
<p><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt"><span></span><span><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt"></span><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt"><span><strong>Tipp Nr.5: Luft, Luft, Luft: Über Zeilenlänge und Zeilenabstand</strong> </span></span><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt"> </span></span></span></p>
<p><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt"><span><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt"></span></span><span><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt"></span><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt"><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt">Die Lesbarkeit eines Textes hängt im Wesentlichen vom Wortzwischenraum und der Zeilenlänge ab. Ganz klar: Ist alles eng aneinandergequetscht, strengt das Lesen an. Geben Sie dem Leser Luft. Hier ein paar Hinweise. </span><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt"> </span></span></span></span></p>
<p><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt"><span><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt"><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt"></span></span><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt"><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt"></span><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt"><strong><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt">Zeilenbreite:</span></strong><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt"> Zeilen unter 35 und über 65 Zeichen stören den Lesefluss. Für die Bildschirmtypografie sind Zeilen mit 45 Zeichen ideal. </span><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt"> </span></span></span></span></span></p>
<p><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt"><span><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt"><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt"><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt"></span></span></span></span><span><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt"><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt"></span></span><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt"><strong><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt">Zeilenabstand:</span></strong><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt"> Der optische Zwischenraum zwischen den Zeilen sollte in etwa den Mittellängen der verwendeten Schrift entsprechen. Das entspricht z. B. der Größe des kleinen <em>m</em>. Die richtige Wahl liegt also irgendwo zwischen dem einfachen und dem anderthalbfachen Zeilenabstand. </span><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt"> </span></span><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt"> </span></span></span></p>
<p><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt"><span><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt"></span><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt"><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt"></span><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt"><strong><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt">Tipp Nr. 6: Lesen Sie den Text nicht. Schauen Sie auf die Fläche</span></strong><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt"> </span></span><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt"> </span></span></span></span></p>
<p><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt"><span><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt"><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt"></span></span><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt"><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt"></span><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt"><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt">Neulich unterhielt ich mich mit einer befreundeten Grafikerin und fragte sie, was sie von meinem Text hielte. Sie sagte: „Den habe ich nicht gelesen. Ich sehe den Text nicht, ich sehe nur die Fläche.“ Eine frustrierende Information für einen Texter. Aber eine wichtige Information fürs Layout.</span><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt"> </span><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt"> </span></span></span></span></span></p>
<p><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt"><span><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt"><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt"><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt"></span></span><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt"><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt"></span><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt">Um einen Text zu layouten, sollten Sie lernen, ihn als grafisches Element zu betrachten – losgelöst vom Inhalt. Am besten ist hier das alte Learning-by-doing-Prinzip: Spielen Sie mit verschiedenen Schrifttypen und – größen uns lernen Sie, deren Wirkung zu beurteilen. </span><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt"> </span></span></span></span></span></p>
<p><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt"><span><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt"><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt"><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt"></span><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt"><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt">Und zu guter Letzt: Wenn es um wirklich wichtige Business-Texte wie Broschüren- oder Mailing-Texte geht, lassen Sie immer noch mal einen Profi (einen Schriftsetzer, Grafiker, Drucker oder Texter) darüber schauen. Die Investition lohnt sich. Denn schließlich geht es um Ihre Professionalität und Ihr Geschäft. </span></span></span></span></span></span></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Texter-Tipps: Businesstexte. Grundregeln, die Sie beim Schreiben von Texten beachten sollten</title>
		<link>http://stephanrau.com/2009/06/24/hallo-welt/</link>
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		<pubDate>Wed, 24 Jun 2009 17:17:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stephan Rau</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Textertipps]]></category>

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		<description><![CDATA[Um zu verkaufen, müssen Unternehmen kommunizieren. Jede Mail, jeder Websiteklick und jeder Werbebrief ist ein Moment der Wahrheit: Verkaufen Sie? Oder bleibt die Chance vertan? Dabei ist ein Text Ihr treuster Verkäufer: immer auf den Beinen, auch während Sie schlafen. 
Viele Unternehmen begreifen diese einfache Logik nicht. Erstaunlicherweise. Das Ergebnis lesen wir tagtäglich: in schlecht formulierten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt"><strong>Um zu verkaufen, müssen Unternehmen kommunizieren. Jede Mail, jeder Websiteklick und jeder Werbebrief ist ein Moment der Wahrheit: Verkaufen Sie? Oder bleibt die Chance vertan? Dabei ist ein Text Ihr treuster Verkäufer: immer auf den Beinen, auch während Sie schlafen.</strong></span><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt"> </span></p>
<p><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt"></span><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt"><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt">Viele Unternehmen begreifen diese einfache Logik nicht. Erstaunlicherweise. Das Ergebnis lesen wir tagtäglich: in schlecht formulierten Anschreiben, in Fachartikeln, die niemand versteht, auf Webseiten, die von Wortungeheuern verunstaltet werden.</span><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt"> </span></span></p>
<p><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt"><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt"></span></span><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt"><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt">Besser gesagt: Wir lesen es nicht. Denn während ein Leser ausgesuchter Prosa Geduld, Hingabe an den Stoff und Liebe zu ausgefallenen Satzkonstruktionen mitbringt, hat ein Leser von Werbebotschaften andere Prioritäten. Er will nur wissen, was er bekommt. Und das möglichst schnell und auf den Punkt.</span><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt"> </span></span></p>
<p><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt"><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt"></span><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt"><strong><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt">Trainieren Sie Ihren Verkäufer. </span></strong></span></span><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt"><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt"><strong><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt">Er wird es Ihnen mit neuen Kunden danken.</span></strong><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt"> </span></span></span><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt"> </span></p>
<p><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt"></span><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt"><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt">Kennen Sie den Roman „Per Anhalter durch die Galaxis?“ Auf dem intergalaktischen Reiseführer stehen in großen freundlichen Buchstaben die Worte: Keine Panik! Das ist meine Botschaft an Sie. Wenn Sie nur einige Regeln befolgen, wird Ihr treuster Verkäufer in Zukunft auch ihr bester Verkäufer sein - und Ihnen viele neue Kunden bringen. </span></span></p>
<p><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt"><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt"><strong><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt">Die Pflicht: </span></strong><strong><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt">Sagen Sie warum. Und sagen Sie es klar. </span></strong><font face="Times New Roman"> </font></span><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt"> </span></span></p>
<p><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt"><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt"></span></span><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt"></span><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt"><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt"></span><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt">Eigentlich ganz einfach: Sagen Sie gerade heraus, was Sie bieten. Vermeiden Sie Fachjapanisch. Stellen Sie den Nutzen in den Vordergrund. Überfrachten Sie Ihren Leser nicht mit zu vielen Ideen. </span><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt"> </span><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt"> </span><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt">Eine starke Nutzen-Argumentation ist das Kernstück Ihres Textes. Ihr potentieller Kunde interessiert sich zuerst einmal nicht dafür, wer Sie sind. Sondern was er von Ihnen hat. </span></span></p>
<p><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt"><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt">Und strengen Sie Ihre Phantasie an: Eine Stehlampe spendet nicht nur Licht. Sie schafft Atmosphäre, harmonisiert den Raum, schenkt Geborgenheit. </span><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt"> </span><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt"><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt">Wenn Ihr Kunde klar versteht, was er von Ihrem Produkt oder Ihrer Dienstleistung hat, wird er gerne kaufen. </span></span></span><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt"> </span></p>
<p><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt"></span><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt"><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt"><strong><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt">Vermitteln Sie Gefühle? </span></strong></span><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt"><strong><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt">Emotion kommt von „bewegen“. </span></strong><font face="Times New Roman"> </font></span></span><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt"> </span></p>
<p><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt"></span><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt"><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt"></span><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt"><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt">Wir halten uns für rationale Wesen. Doch man muss nicht Freud gelesen haben, um zu wissen, dass unser Unbewusstes großen Anteil an unseren Entscheidungen hat. Auch an Kaufentscheidungen. Wenn wir zugreifen, dann hauptsächlich aus emotionalen Gründen.</span><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt"> </span><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt"> </span><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt">Warum sonst lieben Menschen einen Porsche, Prada-Schuhe oder noble Restaurants? Nicht unbedingt wegen der Qualität. Sondern wegen der Emotionen, die ihnen diese Gegenstände und Orte vermitteln. Sie kaufen ein Lebensgefühl. Eine Idee. Und die ist viel teurer als der eigentliche Materialwert. </span></span></span></p>
<p><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt"><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt"><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt"><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt">Hat ihr Text also Emotion? Wählen Sie Worte, die Gefühle erzeugen? Bewegen Sie zum Kauf? Legen Sie los: Begeistern Sie. Verführen Sie. Flirten Sie. Ja, auch das. Menschen lieben Texte, die einen gewissen Textappeal ausstrahlen. </span><font face="Times New Roman"> </font></span></span><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt"> </span></span></p>
<p><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt"><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt"></span></span><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt"></span><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt"><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt"></span><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt"><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt"></span><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt"><strong><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt">Die Kür: </span></strong><strong><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt">In Bildwelten eintauchen. Doch Vorsicht: Nicht ertrinken!</span></strong><font face="Times New Roman"> </font></span><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt"> </span></span></span></p>
<p><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt"><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt"><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt"></span></span></span><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt"><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt"><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt"></span></span><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt"></span><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt"><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt"></span><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt"><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt">Wir leben und denken in Bildern. Für Ihren Text bedeutet das: Wenn es Ihnen gelingt eine Geschichte zu erzählen und im Kopf Ihres Lesers Bilder zu erzeugen – dann bleibt er im Gedächtnis. Umgekehrt gilt: Reihen Sie nur einfach leere Abstraktionen aneinander, hinterlässt Ihr Text nicht einmal einen faden Nachgeschmack.</span><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt"> </span><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt"><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt">Aber seien Sie vorsichtig. Bilder und Metaphern sind das Salz in der Suppe eines jeden Textes. Und was fürs Essen gilt, gilt auch für das geschriebene Wort: Zu viel Würze verdirbt den Geschmack. <span> </span></span></span></span></span></span></p>
<p><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt"><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt"><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt"><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt"><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt"><span></span></span></span><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt"><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt">Um sich beim Umgang mit Bildwelten nicht zu verirren ein paar Tipps: Achten Sie darauf, dass die Bilder zum Inhalt passen. Wenn Sie sich für eine Wortwelt entschieden haben, bleiben Sie in ihr. Dosieren Sie auch die schönste Metapher sparsam. Brechen Sie nichts über Knie. </span><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt"> </span><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt"> </span></span></span></span></span></p>
<p><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt"><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt"><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt"><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt"><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt"></span></span></span></span></span><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt"></span><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt"><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt"><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt"><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt"><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt"></span></span></span></span><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt"></span><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt"><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt"><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt"><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt"></span></span></span><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt"><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt"><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt"></span><strong><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt">Und nun?</span></strong><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt"> </span></span></span></span><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt"> </span></span></p>
<p><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt"><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt"></span></span><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt"></span><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt"><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt"></span><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt"><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt"><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt"><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt"></span></span></span><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt"><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt"><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt"></span><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt"><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt">Jetzt wissen Sie, worauf es ankommt. Und Sie wissen, was gute Texte leisten. Nun bleibt es an Ihnen, sich an die Arbeit zu machen. Eine Arbeit, die Ihr Unternehmen sicher nach vorne bringt. </span><span style="font-family: Verdana; font-size: 10pt"></span></span></span></span></span></span></p>
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